11 Jan. Zum Abschluss schafft es der FCG ins Halbfinale
Die Fußballer des FC Gundelfingen haben die eigenen Erwartungen weit übertroffen. Eigentlich lief die Hallensaison bei den Grün-Weißen nur nebenbei, die Kicker des Bayernliga-Teams nahmen sich bis auf wenige Ausnahmen raus. Umso überraschender sind die eingefahrenen Erfolge: Meister im Landkreis Dillingen, Vizemeister im Kreis Donau – und zum Abschluss noch Halbfinalist bei den schwäbischen Titelkämpfen.
Bei der Bezirksmeisterschaft, die vor 800 Zuschauern in Stadtbergen über die Bühne ging, setzte U23-Coach Peter Matkey erneut auf ein ganz junges Team mit Routinier Bernd Scheu und Bayernliga-Kicker Simon Achatz als Anführer. Erstmals zum Einsatz kam Agan Neziri, der unter der Woche vom Bezirksliga-Konkurrenten TSV Wertingen zurückgekehrt war und eigentlich noch bei den Junioren auflaufen dürfte. Doch er stellte sich wie die anderen Grün-Weißen der großen Herausforderung in Stadtbergen, wo der FCG vermeintlich in die „Todesgruppe“ gelost wurde. Im Auftaktspiel gegen den Titelverteidiger BSK Olympia Neugablonz gelang Bernd Scheu der 1:0-Siegtreffer, gegen den Landesligisten SV Cosmos Aystetten sorgte Raphael Schneider für den 1:0-Erfolg. Damit waren die Gundelfinger bereits für das Halbfinale qualifiziert, mit dem 2:1 gegen den Allgäuer Meister FSV Dirlewang – durch Tore von Schneider und Samuel Seibold – holten sie sich sogar den Gruppensieg.
Im Halbfinale war allerdings Endstation, in der hart umkämpften Partie gegen Bezirksliga-Spitzenreiter TSV Haunstetten verlor der FCG mit 0:1. Den Titel holte sich später Cosmos Aystetten, das sich im Endspiel mit 1:0 gegen Haunstetten durchsetzte.


