15 März Achatz‘ Siegtor sorgt für erhoffte Ruhe beim FCG
Bayernliga Süd: FC Gundelfingen – TSV Kottern 2:1 (1:1)
Die Erleichterung war nicht nur beim Siegtorschützen Simon Achatz zum Greifen, sondern bei allen Kickern des FC Gundelfingen. „Dieser Erfolg war so unglaublich wichtig für uns – für die Tabelle und damit wir Ruhe reinbekommen“, klärte FCG-Trainer Thomas Rudolph nach dem 2:1 gegen den TSV Kottern auf, denn nach dem Start mit zwei Niederlagen in die Frühjahrsrunde hätte den Gundelfingern bei einer weiteren Nullnummer doch wieder der Abstiegskampf gedroht. Den Klassenerhalt hat der FCG zwar noch nicht in den Taschen, doch der Vorsprung auf die Abstiegszone, die vom TSV Kottern angeführt wird, beträgt nun wieder zwölf Zähler.
Es hätte allerdings durchaus laufen können. „Nach 15 Minuten hätte die Partie schon entschieden sein können“, räumte Rudolph ein. Denn kurz nach dem 0:1 durch Christopher Duchardt scheiterte Kotterns Noah Hackenschmidt am Pfosten. Ob die Gundelfinger da noch einmal zurückgekommen wären? So aber konnte Trainer Rudolph symbolisch „nur den Hut ziehen, wie wir nach dem schlechten Start zurückgekommen sind.“ Entscheidend war aus seiner Sicht, dass die defensive Absicherung in der Folge besser geklappt habe. „Wir haben Kottern dann richtig eingeschnürt“, so der Coach, „wobei wir nicht allzu viele Chancen bekommen haben.“ Eine vergab David Spizert (26.), eine zweite nutzte Innenverteidiger Leon Sailer. Simon Achatz hatte zuvor per Freistoß TSV-Keeper Antonio Mormone zur Parade gezwungen, den Abpraller verwertete Sailer zum 1:1.
Nicht nur deswegen hatte Sailer allen Grund zur Freude, eine Rettungsaktion zehn Minuten vor Schluss feierte fast genauso. Da kratzte er den Ball bei der Chance von Kotterns Hackenschmidt, der die Arme zum Jubel schon hochgerissen hatte, gerade noch von der Torlinie. „Da hätte das Spiel wieder auf die andere Seite kippen können“, wusste Rudolph, umso glücklicher war er, dass die Seinen drei Minuten später entscheidend zuschlugen. Und Simon Achatz hatte endgültig alle Pfiffe von Referee Andreas Egner gegen sich vergessen, die ihn schier ratlos wirken ließen. Denn bei der Freistoßflanke von Jeremias Seibold war Achatz mit dem Kopf zur Stelle war und bugsierte die Kugel zur Entscheidung ins Netz.
FC Gundelfingen – TSV Kottern 2:1 (1:1)
FC Gundelfingen: Werdich – J. Fink, L. Sailer, Weichler, Singer – Maurer (90. S. Seibold), J. Seibold, Noller (70. Fidan), Hafner (90.+3 Lochbrunner), Achatz – Spizert (85. N. Sailer)
TSV Kottern: Mormone – Günes (85. Speiser), Ender, Dobras, Bareis – Duchardt, Schad, Barth (72. Buchmann), Jocham – Kopp (68. Dusch), Hackenschmidt
Schiedsrichter: Egner (TSV Bodenmais)
Tore: 0:1 Duchardt (8.), 1:1 L. Sailer (32.), 2:1 Achatz (83.)
Gelbe Karten: J. Seibold, Hafner, Singer, Spizert, Achatz, Werdich / Jocham, Barth, Dobras, Hackenschmidt, Bareis
Zuschauer: 240
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