08 Aug. Zwei schnelle Tore bringen den FC Gundelfingen auf Erfolgskurs
Bayernliga Süd: FC Gundelfingen – SV Kirchanschöring 3:1 (2:1)
Der erste Heimsieg ist unter Dach und Fach. Beim 3:1 (2:1) gegen den SV Kirchanschöring profitierten die Bayernliga-Fußballer des FC Gundelfingen vor allem von einem guten Start mit zwei frühen Toren.
„Ich bin sehr erleichtert und stolz auf die Mannschaft“, erklärte FCG-Trainer Thomas Rudolph hinterher, denn die legte gegen „einen guten Gegner“ furios los. Bereits die erste Chance führte zur Führung, wobei da auch das Quäntchen Glück dabei war. Denn der geblockte Schuss von Samuel Seibold wurde zur perfekten Vorlage für Felix Hafner. Nahezu perfekt herausgespielt war das 2:0. FCG-Torwart Valentin Rommel hatte den Ball aus der Luft gepflückt und zögerte nicht lange. Sofort erkannte er, dass Simon Achatz tief in der gegnerischen Hälfte wartete. Also schlug Rommel das Spielgerät zum Offensivspieler, der es allerdings nicht lange behielt. Ganz im Gegenteil, sofort spielte Achatz diagonal. Wie dann Samuel Seibold die Kugel gefühlvoll herunter pflückte, seinen Kirchanschöringer Gegenspieler Maximilian Reiter auf Distanz hielt und schließlich vollstreckte, war eine Augenweide. Und es waren gerade mal 14 Minuten gespielt.
Allerdings wurde es gleich wieder spannend, denn David Lobendank gelang wenig später der Anschlusstreffer. Fortan war es eine prickelnde Partie, in der die Oberbayern immer mehr Oberwasser bekamen. Dazu kam, dass beim FCG-Innenverteidiger Leon Sailer mit Oberschenkelproblemen vom Feld musste, doch Engjëll Havolli löste seine neue Aufgabe nach der Einwechselung gut und half mit, die Kirchanschöringer die meiste Zeit vom Tor fernzuhalten. Trotzdem blieb es spannend – bis zur 72. Minute. Da bekam Samuel Seibold in aussichtsreicher Position den Ball und wollte abziehen. Genau in dem Moment rannte Thorsten Nicklas von hinten in den Gundelfinger rein. Der Elfmeter war unstrittig, der Platzverweis aufgrund der Regel auch. Obwohl die Entscheidung richtig hart ist und zu langen Diskussionen auf dem Rasen führten. Hätte Nicklas versucht, den Ball zu spielen, wäre ihm die Rote Karte erspart geblieben, so aber musste er wegen eines harmlosen Fouls in die Kabine. David Spizert verwandelte den Elfmeter zum 3:1, das mehr als eine Vorentscheidung war.
Die Hitze hatte bereits ordentlich Körner gekostet, der Kirchanschöringer Schwung erlahmte. Als in der 81. Minute auch noch der eingewechselte Matteo van de Wiel Gelb-Rot sah, war die Partie gelaufen. Neun Oberbayern waren nur noch um Schadensbegrenzung bemüht.
FC Gundelfingen – SV Kirchanschöring 3:1 (2:1)
FC Gundelfingen: Rommel – Rieger (79. Peter), Anzenhofer, L. Sailer (26. Havolli), Maurer – S. Seibold (90. Balkenhol), Hafner (75. N. Sailer), J. Seibold, Leibing (70. Kerber), Achatz – Spizert
SV Kirchanschöring: Disterer – Schwarz, Kraus (78. Dworschak), Obirei, Nicklas – Lobendank, Hübner (46. van de Wiel), Reiter (75. Jahic), Omelanowsky (78. Schweinsteiger) – Dengel (67. Morbach), Smajlovic
Schiedsrichter: Rösch (SF Laubendorf)
Tore: 1:0 Hafner (4.), 2:0 S. Seibold (14.), 2:1 Lobendank (17.), 3:1 Spizert (74./Foulelfmeter)
Gelbe Karten: S. Seibold / Omelanowsky, Reiter, van de Wiel, Lobedank, Jahic
Gelb-Rot: van de Wiel (81./SV Kirchanschöring)
Rote Karte: Nicklas (72./SV Kirchanschöring)
Zuschauer: 525
Eine FuPa-Bildergalerie gibt es hier…


