31 Okt. Zu viele Nackenschläge für den FC Gundelfingen
Bayernliga Süd: SpVgg Landshut – FC Gundelfingen 2:1 (2:1)
Die Vorrunde endete für die Bayernliga-Kicker des FC Gundelfingen wie sie begonnen hatte. Nämlich mit einer Niederlage. Und weil das 1:2 (1:2) bei der SpVgg Landshut zugleich die dritte Pleite in Serie war, rutschten die Gundelfinger dadurch in die Abstiegszone.
Es war ein bitterer Auftritt des FCG, der beim Aufsteiger keineswegs enttäuschte. Doch dann kamen vor der Pause die entscheidenden Nackenschläge. Erst saß Yannick Maurer auf dem Rasen und hielt sich das Knie. Während er am Spielfeldrand behandelt wurde und signalisierte, dass es nicht mehr weitergeht, erzielten die Landshuter das 1:0 durch einen Konter. Gegen die komplett aufgerückten FCGler gewann Kenneth Sigl an der Mittellinie den entscheidenden Zweikampf und hatte dann freie Bahn Richtung Tor.
Richtig bitter wurde es dann kurz vor der Pause. Erst verpasste Simon Achatz den möglichen Ausgleich, dann bekam Verteidiger David Anzenhofer bei einem Landshuter Angriff den Ball an den Oberkörper. Oder besser gesagt: Anzenhofer hatte sich zur Seite gedreht, den Arm komplett am Körper angelegt und berührte das Spielgerät halb mit der Schulter, halb mit dem obersten Teil des Oberarms. Referee Vincenz Dippold zückte die Gelbe Karte und merkte mit Verzögerung, dass er Anzenhofer schon zuvor einmal verwarnt hatte. Auf die lauten Proteste der Niederbayern ließ er nun zwangsläufig auch noch die Rote Karte folgen.
Kaum war der FCG wieder in Unterzahl, folgte der nächste Nackenschlag. Nach der Flanke von Dominik Weiß traf Kenneth Sigl mit seiner Volleyabnahme zum 2:0. Immerhin gab es vor dem Pausenpfiff dann noch einen Hoffnungsschimmer, als nach dem Freistoß von Achatz FCG-Kapitän Jeremias Seibold den Ball so abfälschte, dass er im hohen Bogen im Landshuter Tor landete. „Da hatten wir endlich mal ein wenig Glück, das uns aber sonst in vielen Situationen einfach fehlt“, meinte Trainer Thomas Rudolph. Wie etwa in der Schlussphase, als die Gundelfinger nochmal am Ausgleich schnupperten. Landshuts Zerberus Daniel Mühl hatte nach einem Achatz-Schuss den Ball nach vorne abprallen lassen, doch den Nachschuss von Leon Sailer parierte er.
SpVgg Landshut – FC Gundelfingen 2:1 (2:1)
SpVgg Landshut: Mühl – Weiß, Plomer (46. Oswald), Justvan, Kirmeier (90.+1 Hagl) – Sossau (90.+4 Hoffedank), T. Steer, Biberger (73. Folger), Böhm – Sigl (82. Rabanter), Seferi
FC Gundelfingen: Frank – Rieger, Anzenhofer, Lochbrunner, Singer (84. Leibing) – J. Seibold – S. Seibold (81. Peter), L. Sailer, Hafner (73. Maliqi), Maurer (30. Kerber) – Achatz
Schiedsrichter: Dippold (FC Wiesla Hof)
Tore: 1:0 Sigl (29.), 2:0 Sigl (45.+1), 2:1 J. Seibold (45.+4)
Gelbe Karten: Kirmeier, Trainer S. Maier, Co-Trainer J. Maier / Anzenhofer, Hafner, S. Seibold, Lochbrunner, Trainer Rudolph
Gelb-Rot: Anzenhofer (43./Gundelfingen)
Zuschauer: 269
Eine FuPa-Galerie gibt es hier…


