Der FC Gundelfingen rennt einem Rückstand hinterher

Der FC Gundelfingen rennt einem Rückstand hinterher

Bayernliga Süd: TuS Geretsried – FC Gundelfingen 2:1 (2:0)

Mit einem üblichen Bayernliga-Spiel hatte die Partie zwischen dem TuS Geretsried und dem FC Gundelfingen nicht viel zu tun. Auf dem kleinen Kunstrasenplatz älterer Bauart, der mit dem Gundelfinger Pendant wenig gemein hat, war kein konstruktiver Spielaufbau gefragt, Ballstaffetten waren nahezu unmöglich. Bis die Gundelfinger das begriffen, lagen sie schon vorentscheidend im Rückstand und verloren mit 1:2 (0:2).

„Die Leistung war nicht schlecht“, war FCG-Trainer Thomas Rudolph wichtig, „doch wir haben etwas zu lange gebraucht, um unsere Spielweise anzupassen.“ So freute sich TuS-Trainer Dittmann, dass sich das Standard-Training in der Vorbereitung so ausgezahlt hatte. Schon nach 90 Sekunden verlängerte Christian Wiedenhofer eine Ecke per Kopf zum 1:0 in die Maschen. Dem zweiten Treffer ging ein Freistoß von Robin Renger voraus, der zwar in der Gundelfinger hängen blieb, allerdings rollte der Ball vor die Füße von Thomas Puscher – 2:0.

„Hatten die sonst noch einen Abschluss“, grübelte hinterher nicht nur FCG-Verteidiger Noah Sailer. Zwar blieben Standards der Oberbayern weiterhin gefährlich, so richtig brenzlig wurde es für FCG-Zerberus Tobias Werdich allerdings nur noch, als sein Mitspieler Niklas Fink beim Klärungsversuch die Kugel an den eigenen Pfosten setzte (62.).

Wesentlich mehr Arbeit hatte Cedomir Radic zwischen den Geretsrieder Pfosten. Gegen David Spizert rettete er in höchster Not (9.), nach dem Anschlusstreffer durch Simon Achatz auf Vorlage von Spizert kurz nach Wiederanpfiff brannte es wiederholt lichterloh im TuS-Strafraum. Doch beim Abschluss von Leon Sailer konnte Radic den Ball noch mit den Fingerspitzen zur Ecke lenken (73.), Sekunden später verhinderte seine Fußspitze ein Kopfballtor von Achatz, dann war Anastasios Karpouzidis bei einer Achatz-Chance noch dazwischen (78.) und zum Ende hin tauchte sogar Keeper Tobias Werdich gefährlich im TuS-Strafraum auf. „Eigentlich reichen all diese Möglichkeiten für drei Spiele“, schüttelte Thomas Rudolph hinterher ungläubig den Kopf.

TuS Geretsried – FC Gundelfingen 2:1 (2:0)

TuS Geretsried: Radic – Wiedenhofer, Hofherr, Kellner, Karpouzidis – Renger – Schrills (90. Lex), Puscher (46. Redjepi), Krebs (82. Vjestica) – Prepeluh (68. Aygün), Ivkovic (87. Idrizovic)
FC Gundelfingen: Werdich – N. Sailer (67. Noller), L. Sailer, Nikolic, J. Fink – J. Seibold, N. Fink (88. Weichler), Hafner (60. Maurer) – Achatz, Spizert, Fidan (88. S. Seibold)
Schiedsrichter: Böhm (TSV Wolfratshausen)
Tore: 1:0 Wiedenhofer (2.), 2:0 Puscher (19.), 2:1 Achatz (52.)
Gelbe Karten: Puscher, Ivkovic / Achatz, Werdich
Zuschauer: 200

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