07 März Plötztlich ging es für den FCG in die falsche Richtung
Bayernliga Süd: FC Gundelfingen – SV Heimstetten 1:3 (1:0)
Den Start in die Frühjahrsrunde hat der FC Gundelfingen vermasselt. Gegen den SV Heimstetten kassierten die Bayernliga-Fußballer mit dem 1:3 (1:0) die zweite Niederlage in Folge.
Zur Pause lag der FCG durch den Treffer von Jeremias Seibold vorne, den Yannick Maurer mit seinem Einsatz am Flügel erst ermöglicht hatte. „Wir hätten mindestens noch ein zweites Tor machen müssen“, haderte Trainer Rudolph später, „die Chancen dazu waren da.“ Die beste hatte Simon Achatz. Doch als der Ball dann in der 58. Minute zum zweiten Mal im Heimstetter Netz lag, zählte der Treffer nicht. Assistent Maximilian Wirkner hatte die Fahne gehoben und eine Abseitsstellung angezeigt, Referee Maximilian Riedel akzeptierte das Signal ohne Rücksprache. Doch war es wirklich Abseits? Bei der Freistoßflanke von Yannick Maurer hatten die Gundelfinger Simon Achatz und Mehmet Fidan noch keinen strafbaren Vorteil. „Ich war nicht dran“, meinte Achatz später, und Fidan ergänzte: „Ich habe den Ball auch nicht berührt.“ Die Bilder zeigen, dass unmittelbar danach der Heimstetter Emil Titze die Kugel mit der Fußspitze ins eigene Netz lenkte.
Im Nachhinein war das der Knackpunkt, denn statt 2:0 stand es wenig später durch ein Traumtor von Lukas Riglewski 1:1. Als sich die Grün-Weißen dann bei einem Freistoß überrumpeln ließen, als sie Vitus Vochatzer nicht richtig beachteten und der das 1:2 für Yannick Günzel auflegte, war die Partie gekippt. „Da haben wir richtig gepennt“, ärgerte sich Trainer Rudolph, „denn Heimstetten hat uns ja nicht vorgeführt oder viele Chancen herausgespielt. Im Gegenteil, über weite Strecken hatten wir ihre Offensive im Griff.“
Die Schlussphase wurde dann hektisch, wozu auch ein paar Unsportlichkeiten beitrugen. So schoss der ausgewechselte SVH-Kapitän Fabian Cavadias einen weiteren Ball aufs Feld, um eine schnell Spielfortsetzung zu verhindern. Dafür sah er Gelb – und schon flog wieder ein Ball von der Heimstetter Bank auf den Platz. Wofür der Masseur verwarnt wurde. Irgendwann wurde dann doch wieder gespielt, Leon Sailer verpasste dabei das mögliche 2:2, bevor in der Nachspielzeit Luka Arslan mit dem 1:3 alles klar machte.
FC Gundelfingen – SV Heimstetten 1:3 (1:0)
FC Gundelfingen: Werdich – N. Sailer (57. Lochbrunner), L. Sailer, Nikolic, J. Fink – N. Fink (70. Weichler) – Maurer (84. Maliqi),, J. Seibold, Achatz (79. S. Seibold), Fidan (71. Hafner) – Spizert
SV Heimstetten: Knauf – Rüther (59. Arslan), Cavadias (51. Günzel), Ildas, Kehl – Titze (59. Ezeala), Polat, Vochatzer, Leitl (88. Penski) – Girtler, Riglewski (90. Fink)
Schiedsrichter: Riedel (FC Horgau)
Tore: 1:0 J. Seibold (40.), 1:1 Riglewski (62.), 1:2 Günzel (70.), 1:3 Arslan (90.+4)
Gelbe Karten: J. Fink, Achatz, Weichler / Girtler, Cavadias
Gelb-Rot: Girtler (90.+5/Heimstetten)
Zuschauer: 340
Eine FuPa-Bildergalerie gibt es hier…


