01 Apr. Vorsprung nicht über die Zeit gebracht
FC Gundelfingen U23 – TSV Dinkelscherben 1:1 (1:0)
Beim Duell „Letzter gegen Zwölfter“ wollte der FC Gundelfingen II den Schwung aus dem ersten Saisonsieg in der Vorwoche mitnehmen.
In der Anfangsphase tasteten sich beide Mannschaften rund 20 Minuten lang ab. Danach übernahm der FCG zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Nach einer Drangphase, in der Jamain Cermak noch mit einem Lattentreffer Pech hatte, eroberte der FCG den Abpraller zurück. Karl Schmiederer setzte sich stark an der Grundlinie durch und flankte punktgenau auf Innenverteidiger-Kollege Lukas Schön, der per Kopf zum 1:0 traf.
Kurz vor der Pause hatte Tim Otto per Freistoß noch eine gute Möglichkeit, das Ergebnis zu erhöhen, doch der Ball verfehlte knapp das Ziel. Mit einer verdienten 1:0-Führung ging es in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel kam der TSV Dinkelscherben besser ins Spiel, ohne jedoch zwingende Torchancen zu erarbeiten. In der 55. Minute wurde es dann brenzlig für die Gastgeber: Luca Nelkner sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. In Unterzahl entwickelte sich für den FCG eine wahre Abwehrschlacht.
In der 68. Minute rettete ein Gundelfinger Abwehrbein auf der Linie, nachdem Alexander Brecheisen für Dinkelscherben zum Abschluss gekommen war. Im weiteren Verlauf setzte Gundelfingen auf schnelle Konter. Zwei gute Gelegenheiten durch Rodrigo Pinto Pires und Johannes Hauf blieben jedoch ungenutzt.
In der 90. Minute hatte Dinkelscherben den Ausgleich schon auf dem Fuß, doch Justin Wenisch jagte den Ball aus vier Metern über das Tor. Nur eine Minute später fiel der Treffer dann doch: Marco Schneider schoss – über Umwege und den Innenpfosten – unhaltbar zum 1:1-Ausgleich ein.
In der Nachspielzeit hatten beide Teams noch je eine Offensivaktion, doch es blieb beim Remis. Nach 96 Minuten pfiff Schiedsrichter Alexander Reiter die Partie ab.
Der FC Gundelfingen II hat sich nach der Gelb-Roten Karte mit viel Einsatz in die Partie gekämpft, musste am Ende aber doch den späten Ausgleich hinnehmen. Besonders bitter, wenn man bedenkt, dass in der ersten Halbzeit die Chancen da waren, das Spiel frühzeitig zu entscheiden so Trainer Peter Matkey– genau solche Spiele fühlen sich im Nachhinein oft wie eine Niederlage an, obwohl es „nur“ ein Unentschieden ist. Die Entwicklung der Mannschaft und der positive Trend ist aber deutlich zu sehen.
Jetzt richtet sich der Fokus auf das nächste Spiel: Am Ostermontag wartet mit dem TSV Wertingen direkt die nächste Herausforderung.


