Auf die Hiobsbotschaften folgt das Erfolgserlebnis

Auf die Hiobsbotschaften folgt das Erfolgserlebnis

Testspiel: FC Gundelfingen – TSV Gersthofen 4:2 (2:1)

Nicht nur das Ergebnis stimmte Martin Weng zufrieden. Obwohl der Trainer des FC Gundelfingen durchaus zugab, „dass so ein Sieg schon gut tut.“ Selbst wenn es sich um ein Testspiel handelte, das der Bayernliga-Aufsteiger gegen den Landesliga-Rückkehrer TSV Gersthofen mit 4:2 (2:1) für sich entschied. Noch wichtiger war Weng allerdings, „dass die Leistung stimmte.“

Das war im Vorfeld nicht unbedingt zu erwarten, denn in den 48 Stunden vor dem Spiel hagelte es Hiobsbotschaften aus dem grün-weißen Lager. Zehn Akteure standen nicht zur Verfügung. Zwischendurch drohte sogar das Szenario, dass kein Keeper zur Verfügung steht. Peter Matkey, spielender Co-Trainer beim Kreisliga-Team, hielt sich vorsorglich schon mal bereit, ehe der gesundheitlich angeschlagene Dominik Dewein doch sein Okay gab. Ganz fit wirkte der Schlussmann nicht, machte allerdings auch keine gröberen Fehler.

Auf der Gegenseite stand Dennis Ortner erstmals zwischen den Gersthofer Pfosten, nachdem er von den Gundelfingern die Freigabe für den Wechsel zum TSV erhalten hatte. Bei den Toren von Sandro Caravetta (18.), Fabio Kühn (37.) und Manuel Müller unmittelbar vor dem Pausenpfiff war er machtlos, beim zwischenzeitlichen 4:1 legte Ortner seinen Ex-Mitspieler Jonas Schneider nahe der Torauslinie und verursachte einen Elfmeter. Den nutzte der aus dem eigenen Nachwuchs aufgerückte Markus Böck zu seinem Premierentor im Herrenlager.

Im Gegensatz zur Meistersaison, als das Gundelfinger „Bollwerk“ nahezu nicht zu überwinden war, ist die FCG-Defensive mittlerweile löchriger geworden. Auch gegen die Ballonstädter kassierte der FCG zwei Gegentreffer. Wobei Coach Martin Weng vor allem das zwischenzeitliche 2:1 durch Ibrahim Neziri störte, „weil wir genau diese Szenen im Training immer wieder ansprechen und uns dann nach einem einfachen Ballverlust im Spielaufbau das Tor fangen.“ Das zweite TSV-Tor zwölf Minuten vor dem Ende resultierte aus einem unhaltbaren Schuss von Moritz Seban.

FC Gundelfingen – TSV Gersthofen 4:2 (2:1)

FC Gundelfingen: Dewein – Grötzinger (80. Danzer), Heiß (46. Böck), Kühn, Mahler, Hille – Elze (61. N. Fink), Braun, Müller (80. Matkey) – Caravetta (72. Spizert), Schneider (72. Lechner)
TSV Gersthofen: Ortner – Lux (78. Hampel), Gai, Hildmann (80. Ciritci), Halilovic – Kine, Okan Yavuz, Oktay Yavuz, Neziri – Achatz (72. Seban), Baumeister
Schiedsrichter: Wagner (JFG Aschberg)
Tore: 1:0 Caravetta (18.), 2:0 Kühn (37.), 2:1 Neziri (43.), 3:1 Müller (45.+2), 4:1 Böck (50./Foulelfmeter), 4:2 Seban (78.)
Gelbe Karten: Grötzinger, Caravetta / Neziri, Seban
Zuschauer: 120

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