Das gute Gefühl bewahrheitet sich

Das gute Gefühl bewahrheitet sich

Bayernliga Süd: TSV Schwabmünchen – FC Gundelfingen 1:3 (0:1)

14 Spiele lang hatten die Bayernliga-Fußballer des FC Gundelfingen auf dieses Erlebnis warten müssen, im Kellerduell beim TSV Schwabmünchen war es dann soweit: Die Grün-Weißen durften einen Sieg feiern. Der obendrein aufgrund der Torflaute in den vergangenen Wochen mit 3:1 (1:0) überraschend klar ausfiel. Und der die Gärtnerstädter von den direkten Abstiegsplätzen in die Relegationszone hoch beförderte.

Wie gut das Erfolgserlebnis den Gundelfingern tat, war nicht nur in den Gesichtern der Spieler abzulesen, auch Trainer Martin Weng wirkte locker wie lange nicht mehr. Wobei der FCG-Coach schon „mit einem guten Gefühl“ nach Schwabmünchen gekommen war und im Vorfeld von einem „fairen Duell“ sprach, weil er mit seinem personell so gebeutelten Team auf einen Leidensgenossen traf. Auch dem TSV fehlten acht Akteure, beim FCG bissen immerhin die angeschlagenen Marius Brugger, Elias Weichler und Maximilian Braun auf die Zähne und sollten belohnt werden. Nach fünf Minuten leitete Braun den ersten gelungenen Angriff der Grün-Weißen ein, David Spizert steckte den Ball durch zu Janik Noller und der konnte sich frei vor dem Tor das Eck aussuchen – 0:1.

Die Schwabmünchner hatten zwar mehr Spielanteile, Torgefahr entwickelte der TSV allerdings keine – und musste nach einer halben Stunde mit einem Handicap leben. Maik Uhde vertändelte gegen Noller den Ball und legte den Gundelfinger, der auf dem Weg Richtung Tor war. „Gelb-Rot in der Szene hat uns natürlich in die Karten gespielt“, wusste Trainer Weng, der kurz vor der Pause mal kurz durchschnaufen musste. Denn der bereits verwarnte Noller foulte im Mittelfeld Tim Uhde, die Gegner forderten vehement die Ampelkarte, doch Referee Felix Grund ließ die Karte stecken. Weil Noller bei der Aktion umgeknickt war, musste der Mittelfeldspieler trotzdem vom Feld. Nur dass sein Team eben weiter in Überzahl spielen konnte und das in der zweiten Halbzeit ausnutzte.

Die Grün-Weißen hatten so viele Torabschlüsse wie noch nie in dieser Saison, betrieben laut Weng gar einen „Chancenwucher“, durften sich aber trotzdem über zwei Premierentreffer freuen. Nach Weichlers Distanzschuss, den TSV-Keeper Elias Reinert nicht festhalten konnte, staubte Jonas Schneider zu seinem ersten Bayernliga-Tor ab, nach dem obligatorischen Elfmeter gegen den FCG, den Kerem Kavuk zum zwischenzeitlichen 1:2 verwandelte, machte Markus Böck mit seinem allerersten Pflichtspieltreffer zum 1:3-Endstand alles klar.

TSV Schwabmünchen – FC Gundelfingen 1:3 (0:1)

TSV Schwabmünchen: Reinert – Rados, M. Uhde, Berger – Aschner (86. Dragone), Schäffler, Karvar (56. Kavuk), T. Uhde, Vrenezi – Handanovic (56. Markovic-Mandic), Mbaraka
FC Gundelfingen: Dewein – Grötzinger, Brugger, Kühn, Weichler (90.+2 Heiß), J. Fink – Schneider (82. Tarakan), Braun, Noller (45.+1 N. Fink), Elze (58. Böck) – Spizert (72. Lechner),
Schiedsrichter: Grund (SV Haidlfing)
Tore: 0:1 Noller (5.), 0:2 Schneider (56.), 1:2 Kavuk (77./Foulelfmeter), 1:3 Böck (81.)
Gelbe Karten: Aschner / Noller, Elze, J. Fink, Weichler
Gelb-Rot: M. Uhde (30./Schwabmünchen)
Zuschauer: 250

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