Der FCG kommt gar nicht erst vors Tor

Der FCG kommt gar nicht erst vors Tor

Bayernliga Süd: FC Gundelfingen – SpVgg Hankofen-Hailing 0:2 (0:1)

 

Der Spitzenreiter war dann doch zu stark. Mit 0:2 (0:1) verloren die Bayernliga-Fußballer des FC Gundelfingen gegen die SpVgg Hankofen-Hailing – und kassierten damit die zweite Heimniederlage binnen vier Tagen. Die durchaus miteinander zu tun haben. „Wie schon gegen Hallbergmoos waren wir offensiv einfach zu harmlos, im letzten Drittel vor dem gegnerischen Tor haben wir nicht stattgefunden“, hatte FCG-Coach Martin Weng ausgemacht.

Mit etwas Glück hätte es vielleicht zu einem Punkt für die Grün-Weißen reichen können, „denn so richtig zwingend war die Spielvereinigung in der ersten Halbzeit nicht“, meinte Weng später, andererseits räumte er ein, „dass die zwei, drei Spieler in ihren Reihen haben, bei denen du immer das Gefühl hast, dass etwas passieren kann, wenn die nur den Ball haben.“ Einer davon war Florian Sommersberger, der jeden erzwungenen Eckball feierte, als hätte er ein Tor geschossen. „Oder Andreas Wagner im Sturm, der so viele Kopfballduelle gegen unseren Kapitän Fabio Kühn gewonnen hat wie bislang noch kein Gegenspieler“, so Trainer Weng.

Andreas Wagner hatte auch die erste Chance, als er nach Sommersberger Hereingabe übers Tor zielte. Sekunden später profitierte dann Sommersberger von einem Ballverlust der Gundelfinger, scheiterte zunächst an Keeper Dominik Dewein – und wurde dann beim Nachsetzen von FCG-Debütant Raphael Mahler am Fuß getroffen. „Eine unglückliche Situation, denn eigentlich hat Raphael seine Sache in der Innenverteidigung ganz ordentlich gemacht“, bedauert Trainer Weng, Hankofens Tobias Lermer war es egal. Zwar roch Dewein beim Elfmeter die Ecke, doch Lermers Schuss war so platziert, dass die Niederbayern in Führung lagen.

Der FCG musste nun anrennen, doch SpVgg-Keeper Sebastian Maier musste sich keine großen Sorgen machen. Wo der Ball war, waren immer zwei, drei Hankofer gegen einen Gundelfinger. Und hohe Bälle Richtung Strafraum räumte Matthias Lazar mit soviel Körpereinsatz ab, dass FCG-Torjäger Sandro Caravetta im direkten Duell nahezu chancenlos war. Immerhin brachte der eingewechselte Stürmer Philipp Schmid mal einen Ball aufs Tor, zwingend war dieser Schuss aber keineswegs (70.).

Es spricht für die Grün-Weißen, dass sie es immer wieder versuchten, doch die Niederbayern waren schlichtweg in allen entscheidenden Szenen cleverer – und legten das 2:0 durch den abgefälschten Schuss von Tobias Lermer nach, als der FCG die Abwehr entblößt hatte (88.).

 

FC Gundelfingen – SpVgg Hankofen-Hailing 0:2 (0:1)

FC Gundelfingen: Dewein – J. Fink (83. Lechner), Brugger, Kühn, Mahler (67. Böck), Hille (67. Elze) – N. Fink (57. Schmid), Braun, Noller – Caravetta, Schneider (77. Spizert)
SpVgg Hankofen-Hailing: Maier – Blümel, Härtl, Lazar, B. Wagner – Lermer, Beck, D. Vogl (72. Pex), Richter (89. J. Vogl), Sommersberger (72. Hofer) – A. Wagner (83. Ketzer)
Schiedsrichter: Riedel (FC Horgau)
Tore: 0:1 Lermer (31./Foulelfmeter), 0:2 Lermer (88.)
Gelbe Karten: N. Fink, Mahler, J. Fink / A. Wagner, Lazar, Blümel
Zuschauer: 360

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