Der Sieg sorgt für ein gutes Gefühl

Der Sieg sorgt für ein gutes Gefühl

Testspiel: FC Gundelfingen – TSV Nördlingen 2:1 (0:0)

 

„Jetzt gehen wir auf jeden Fall mit einem guten Gefühl in das erste Punktspiel“, blickt Trainer Martin Weng schon eine Woche voraus, wenn der SV Bad Heilbrunn zum Re-Start nach der langen Corona-Pause im Schwabenstadion gastiert. Das „gute Gefühl“ holten sich Wengs Schützlinge, die Landesliga-Fußballer des FC Gundelfingen, mit einem 2:1 (0:0)-Heimsieg im abschließenden Vorbereitungsspiel gegen den Bayernligisten TSV Nördlingen.

Die Rieser liegen zwar am Tabellenende des südbayerischen Oberhauses, die Qualität reicht aber trotzdem aus, um den FC Gundelfingen in der ersten Halbzeit klar zu beherrschen. Nördlingen setzte sich in der gegnerischen Hälfte fest, „weil wir zu wenig aggressiv waren und überhaupt nicht in die Zweikämpfe kamen. Das hat der TSV viel besser gemacht“, wie Coach Weng einräumte. Deshalb waren von den Grün-Weißen auch so gut wie keine Offensivaktionen zu sehen.

„Klar war Nördlingen besser, Chancen haben wir aber keine zugelassen“, fasste FCG-Verteidiger Marius Brugger die ersten 45 Minuten zusammen – und hatte durchaus recht. Erst nach dem Seitenwechsel brannte es zweimal im Gundelfinger Strafraum, als der ehemalige FCG-Junior Etienne Perfetto zu einem Solo startete und dann den Abschluss verpasste (48.). Nach einer Stunde traf dann TSV-Angreifer Alexander Schröter per Kopf die Querlatte. Zu dem Zeitpunkt waren die Gundelfinger allerdings schon deutlich besser in der Partie und hatten auf den Lattentreffer die aus ihrer Sicht perfekte Antwort. Im direkten Gegenzug versenkte Jonas Schneider den Ball zum 1:0 im Netz. Zehn Minuten später stand es sogar 2:0, nachdem Innenverteidiger Fabio Kühn bei einem Freistoß mit nach vorne gegangen war und den Flankenball von Manuel Müller per Kopf in die Maschen verlängerte.

Nicht nur deshalb sprach Trainer Weng davon, dass die zweite Halbzeit deutlich besser war. Daran änderte selbst der Anschlusstreffer durch Manuel Meyer sechs Minuten vor dem Ende nichts, denn der Coach sah auch, „dass wir hinten raus dem dritten Treffer deutlich näher waren als Nördlingen dem Ausgleich.“ Damit spielte er auf die Chancen der eingewechselten Benedikt Ost und Dennis Lechner an, die beide den Torjubel schon auf den Lippen hatten. Beide Male überquerte der Ball allerdings nicht die Linie.

 

FC Gundelfingen – TSV Nördlingen 2:1 (0:0)

FC Gundelfingen: Dewein – Elze (71. Hauf), Brugger (75. Eberhardt), Kühn, Reutter, Fink –Caravetta (61. Noller), Braun, Müller (71. Grötzinger) – Schmid (61. Ost), Schneider (75. Lechner)
TSV Nördlingen: Behrens (46. Martin) – Perfetto (59. Pesut), Schmidt, Käser, Puscher (46. Dammer) – Holzmann, Geiß, Mayer (46. Grimm), Michel (59. Lösch) – M. Taglieber (59. Meyer), Schröter
Schiedsrichter: Heuberger (Möttingen)
Tore: 1:0 Schneider (61.), 2:0 Kühn (71.), 2:1 Meyer (84.)

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