Fehler über Fehler führen zu einer 0:5-Klatsche für den FC Gundelfingen

Fehler über Fehler führen zu einer 0:5-Klatsche für den FC Gundelfingen

Bayernliga Süd: FC Gundelfingen – FC Ismaning 0:5 (0:4)

Ein regelrechtes Debakel erlebten die Bayernliga-Fußballer des FC Gundelfingen im Heimspiel gegen den FC Ismaning. Bereits zur Halbzeit lagen die Grün-Weißen aussichtslos mit 0:4 zurück, am Ende hieß es gar 0:5. Entsprechend bedröppelt blickten die Grün-Weißen drein.

„Wir waren nicht bereit, die einfachen Dinge zu machen“, kritisierte FCG-Trainer Thomas Rudolph später. Zudem leisteten sich seine Schützlinge eine Vielzahl an Fehlern. „Wir haben ja vier Tore aufgelegt“, meinte auch der Sportliche Leiter Stefan Kerle später. Nutznießer war vor allem Philip Kuhn, den die Gundelfinger nie stoppen konnten und der vier der fünf Ismaninger Treffer erzielte.

Los ging es mit einem Elfmeter, den FCG-Torhüter Valentin Rommel an Kuhn verschuldet hatte. Dass der Gefoulte nicht selbst schießen soll, ignorierte Kuhn schlichtweg und verwandelte souverän zum 0:1. Sekunden später leistete Kuhn die Vorarbeit für Jeremie Zehetbauer, doch dieses Mal konnte Rommel abwehren. Es war eine der wenigen Gelegenheiten für den Keeper, um sich auszuzeichnen. Nicht gut sah er beim 0:2 aus, als er den Ball zwar noch an den Pfosten lenken konnten, dann aber beim 0:2 durch Janosch Barho machtlos war. Dass Rommel nicht auf der Linie kleben bleibt und oft weit vor seinem Tor postiert ist, ist bei den Gundelfingern durchaus gewollt. Doch beim 0:3 ging diese Taktik schief, weil Jeremias Seibolds Pass genau auf dem Fuß von Philip Kuhn landete, der den Ball direkt im verwaisten Tor versenkte. Alle Hoffnungen auf eine erfolgreiche Aufholjad des FCG platzten unmittelbar vor der Pause, als wieder Kuhn zur Stelle war und auf 0:4 stellte.

Nach der Pause bemühte sich der FCG zwar und hätte die Partie bei guten Chancen durch Samuel Seibold, der FCI-Keeper Lorenz Becherer nicht überwinden konnte (56.), oder den Schüssen von Jeremias Seibold, der den Schlussmann zweimal prüfte (59.), noch einmal etwas spannender machen können. Stattdessen machte Kuhn auf der Gegenseite alles klar, als er einmal mehr den Braten gerochen hatte und den Ball über Rommel zum 0:5 ins Netz lupfte. Danach war Schluss für den vierfachen Torschützen, er hatte seine Schuldigkeit getan und durfte von der Bank aus mit ansehen, wie seine Teamkollegen den klaren Vorsprung ungefährdet über die Zeit brachten.

FC Gundelfingen – FC Ismaning 0:5 (0:4)

FC Gundelfingen: Rommel – Rieger, Anzenhofer, Havolli, Maurer – J. Seibold – S. Seibold (27. Maliqi), Hafner (46. N. Sailer), Leibing (46. Kerber), Achatz (76. Sen) – Spizert (61. Peter)
FC Ismaning: Becherer – Krizanac, Weber (75. Maxhuni), Barho, Brill – Kuhn (76. Lovic), Rexhaj, Bolte (79. Kuflu), Wild (86. Kratzl) – Zehetbauer, Shcherbyna (65. Celik)
Schiedsrichter: Krzyzanowski (VfR Neuburg)
Tore: 0:1 Kuhn (13./Foulelfmeter), 0:2 Barho (20.), 0:3 Kuhn (31.), 0:4 Kuhn (45.), 0:5 Kuhn (75.)
Gelbe Karten: Maurer / Rexhaj
Zuschauer: 508