Historische Titelverteidigung mit einem 6:0

Historische Titelverteidigung mit einem 6:0

Der FC Gundelfingen hat mit der Titelverteidigung in Günzburg auch ein klein wenig Geschichte geschrieben. Seit der Umstellung vom Bandenkick auf Futsal waren nämlich alle amtierenden Meister auf dem Weg zur zweiten schwäbischen Meisterschaft stets gescheitert, der FCG hat vor mehr als 900 Besucher diese Serie durchbrochen.

„Mit Ausnahme des Gruppenspiels gegen Bobingen war es eine richtig starke, sehr souveräne Leistung“, freute sich FCG-Trainer Martin Weng, während seine Schützlinge schon ausgelassen feierten. Und auch für die 0:3 gegen den TSV Bobingen im dritten und letzten Gruppenspiel hatte Weng eine logische Erklärung: „Wir waren schon durch, da hat dann der letzte Wille gefehlt.“ Sobald es aber ernst wurde, waren die Gundelfinger voll da. „Auch konditionell, obwohl wir ja schon längere Zeit nicht mehr im Training sind. Die Jungs haben viele Meter gemacht und waren voll da, als bei den Gegnern die Kräfte schon nachließen“, so Weng.

Der FCG startete mit einem 2:0-Sieg gegen den TSV Wertingen ins Turnier und hatte die K.o.-Phase bereits durch das folgende 3:0 gegen den 1. FC Sonthofen erreicht. Deshalb war das besagte 0:3 gegen den TSV Bobingen folgen-, aber nicht bedeutungslos. Denn die Niederlage schärfte noch einmal die Sinne und war zugleich Ansporn. Im Halbfinale machte der FCG den frühen Rückstand gegen Türkgücü Königsbrunn schnell wett und gewann mit 4:1, im Finale war der TSV Bobingen beim zweiten Aufeinandertreffen in der Endrunde ohne den Hauch einer Chance. Am Ende hieß es 6:0 für die Gundelfinger, die nun am 25. Januar zur bayerischen Meisterschaft ins niederbayerische Dingolfing fahren. Und auch das schwäbische Endturnier 2021 kann der FCG schon wieder fix einplanen, denn als Titelverteidiger sind die Grün-Weißen auch dafür schon qualifiziert.

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Gruppenspiel TSV Wertingen

Gruppenspiel 1. FC Sonthofen

Halbfinale Türkgücü Königsbrunn

Endspiel TSV Bobingen