Klassenerhalt wieder das oberste Ziel

Klassenerhalt wieder das oberste Ziel

A-Junioren des FC Gundelfingen starten in ihre fünfte Landesliga-Saison
Die fünfte Saison in Folge nehmen die A-Juniorenfußballer des FC Gundelfingen mittlerweile in der Landesliga Süd in Angriff – und zum fünften Mal lautet das Ziel: erst einmal den Klassenerhalt sichern. Was angesichts von drei Festabsteigern und einem Relegationsteilnehmer im Zwölfer-Starterfeld alles andere als ein Selbstläufer ist. „Wir wollen so schnell wie möglich die nötigen Punkte sammeln“, erklärt denn auch der neue Coach Marco Chessa, der von den eigenen B-Junioren eine Altersstufe nach oben rückte.

Auch in dieser Runde ist das Team nahezu runderneuert. Was vor allem daran liegt, dass ein Großteil des bisherigen Teams ins Herrenlager aufrückte. Zudem verließen Julian Chessa (SC Bubesheim), Rizah Sopjani (TSV Behlingen-Ried), Johannes Bühler (JFG Riedberg), Niklas Fink (SG Reisensburg), Timo Gauß (FV Sontheim), Jakob Seberich (SpVgg Kleinkötz), Philipp Schmid und Gabriel Anger (Ziel unbekannt) den Verein. „Vom alten Team sind eigentlich nur Kevin Türk, Keman McIntosh und Torhüter Patrick Klossika übrig geblieben“, weiß Trainer Chessa. Denn auch Haydar Kaymaz steht ihm keinesfalls dauerhaft zur Verfügung, nachdem der Verteidiger bereits zum Landesliga-Kader im Herrenbereich zählt. Und außerdem fällt Maximilian Strobel mit einem Kreuzbandriss aus. Die gleiche Verletzung legt zudem Tobias Pillmeier auf Eis.

„Insgesamt haben wir eine sehr junge Truppe. Nur sieben Spieler im Kader sind im älteren Jahrgang, das könnte ein Problem sein“, weiß Chessa, der neben den Nachrückern aus der B-Jugend noch die Neuzugänge Klemens Klügl, Benedikt Frey, Matthias Knappig (alle TSG Thannhausen), Semi Hochstatter (TSG Schnaitheim), Eyüphan Kurun (JFG Günz) und Rückkehrer Christoph Wagner dazu bekam. Wagner, zuletzt zwei Jahre in der B-Junioren-Bundesliga für den FC Augsburg am Ball, gewinnt Woche für Woche an Selbstvertrauen. „Mit ihm, Hochstatter und Bernhard Rembold sind wir im Sturm gut aufgestellt. Deshalb werden wir immer mit zwei Angreifern beginnen. Ob es dann ein 4-4-2- oder 4-3-3-System ist, wird sich in den nächsten Wochen zeigen“, erklärt der Coach.

Denn ganz genau ist er sich vor dem Punktspielauftakt am Sonntag (13 Uhr) zu Hause gegen den TSV Regen noch nicht klar, wie stark sein Team wirklich ist. Die Vorbereitung lief durch Urlaub oder sonstige Aktivitäten seiner Schützlinge nicht optimal. „Wenn die Jungs da sind, geben sie richtig Gas. Doch leider war die Trainingsbeteiligung bislang nicht besonders hoch“, beklagt Chessa.