Sieg zu verschenken

Sieg zu verschenken

U13-Kreisliga: FC Gundelfingen U12 – SpVgg Ederheim 1:3 (0:1)

Im Spitzenspiel der Kreisliga Donau gaben die Gundelfinger die Punkte leichtfertig aus der Hand und hatten nach zahlreichen, individuellen Fehlern am Ende mit 1:3 das Nachsehen.

Dabei begann die Partie unter der Leitung des souveränen Alexander Klump für die Grün-Weißen recht ordentlich. Die Defensive hatte Ederheims Toptorjäger Jonah Lang gut unter Kontrolle und man konnte den größeren Ballbesitz-Anteil für sich verbuchen. Ein Fernschuss von Raphael Fanselow aus ca. 15 Metern ging dabei knapp über das Tor. Ederheim suchte sein Glück immer wieder mit langen Bällen. Die Gäste sollten ihre erste Gelegenheit nach einem Querschläger von Fabian Bauch erhalten, Jonah Lang schoss aber am langen Pfosten vorbei. Besser machte er es Sekunden vor der ersten Halbzeit – der FCG leistete sich einen Fehlpass im Aufbauspiel und der Ball landete nach einem Querpass von Tobias Thum bei Lang, der aus kurzer Distanz zum 0:1 traf (30.).

Nach der Pause kamen die Gundelfinger speziell über den eingewechselten Collin Zwirlein besser in die Partie. So konnte seine Widersacherin Jule Schweier ihn nur noch per Foul stoppen. Beim darauffolgenden Freistoß fand Philipp Link seinen Mannschaftskollegen Yalcin Polat am langen Pfosten, der mit einer schönen Direktabnahme den 1:1-Ausgleich erzielte (37.).

Die Gärtnerstädter waren nun griffiger in den Zweikämpfen und hielten die Rieser fern vom eigenen Tor. In genau dieser starken Phase passte Max Himmler den Ball unbedrängt in den Fuß von Lang, der Torhüter Hesse aus kurzer Distanz keine Chance ließ – 1:2 (42.). Distanzschüsse von Link und Fanselow waren im Anschluß sichere Beute von Ederheim’s Keeper Norwin Thum. Bei einem Konter in der 54.Minute machte Lang mit seinem bereits 16.Saisontreffer alles klar und erzielte den 1:3-Endstand aus Sicht der Gastgeber.

Trainer Peter Stegner nach dem Spiel: „Heute haben wir den Sieg leichtfertig verschenkt. Die Gegentore resultieren alle aus eigenen Fehlern. Hier waren wir am Ende wohl noch etwas zu grün gegen einen körperlich sehr robusten Gegner. Manchmal muss man ein Spiel eben nicht nur spielerisch angehen – sondern es kommt auf die Zweikämpfe an, bei denen man den Altersunterschied aber deutlich gesehen hat.“